Die Arbeit ist ein Ausdruck des Menschen, der ich bin, meiner Individualität, meiner Energie, meines Teilens mit den anderen über die Existenz. Ich schenke meine Energie der Existenz und diese nutzt sie auf die eine oder andere Weise.

Arbeit ist notwendig, um zu leben, weil sie der Existenz Energie gibt und die Alchemie ermöglicht. Die Existenz transformiert sie in Liebe. Ich empfange, weil die Existenz mir schenkt. Die Arbeit ist ein Teil meiner menschlichen Verantwortung. Sie ist mein Vertrag mit der Existenz.

“Handeln ist arbeiten, handeln ist lieben.” (Victor Hugo)

Die Bewertung der Arbeit geschieht in erster Linie über das Geld. Geld darf nicht als Machtmittel betrachtet werden, sondern als Mittel, sich seine Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen. Wenn Geld als Machtmittel benutzt wird, wertet es das Ego auf und zerstört die Arbeitsleistung. Wenn es als Lohn für die Arbeit benutzt wird, dann setzt es den Wert der Arbeit herab. Es ist das Meisterwerk, das durch Geld einen Wert bekommt, nicht die Arbeit.

Ich arbeite. Ich erschaffe. 3 Phasen:
Aktion – erschaffen – empfangen
Schenken – Existenz – empfangen

Die Arbeit ist eine männliche Energie, wenn sie sich in Geld verwandelt hat. Die männliche Energie schenkt und nährt. Wenn du handelst, arbeitest du, du schenkst deine Energie und du nährst die Arbeit. Die genährte Arbeit wird zur weiblichen Energie. Wenn sie sich in Geld umwandelt, ist sie männlich. Geld wird männlich, und wenn du es empfängst, bist du weiblich.

Die Arbeit ist eine männliche Energie und verdientes Geld ist eine weibliche Energie. Geld ausgeben ist eine männliche Energie und die gekauften Leistungen (egal ob Sach- oder Dienstleistung) sind weibliche Energien. Einkäufe verwenden ist männliche Energie.

All das soll verdeutlichen, dass alles aus männlicher und weiblicher Energie besteht. Aber die wichtigere ist die männliche Energie, weil sie das Weibliche nährt und weil sie erschafft. Aus diesem Grunde war für unsere Vorfahren die zuerst geschaffene Energie “Adam”, also die männliche.

Die männliche Energie ist der Auslöser von Handlungen. In der Folge kann diese Energie für das Nicht-Tun, die Stille, das In-sich-Sein benutzt werden. Sie nährt also die weibliche Energie.